Riding high: About altitude sickness.

(scroll for German version) 4,000 metres, 3,000 metres and then up again to 4,500 metres. The air up here is dry and cold, and the headwind stings my face. My lips are cracked and bloody, and I’m tired. At 2 p.m. it feels like it’s time to go to bed again. Tiredness is my constant companion during my journey through the Peruvian mountains and along the Bolivian plateaus. The time spent up here has become a challenge for me.

Worries before departure.

Still, I’m actually doing pretty well. Before I left, I was quite worried about just how worn out high-altitude travel would make me. Common symptoms of altitude sickness range from headache to vomiting, and I’m anything but athletic. So I wouldn’t have been surprised if that’s how my body had reacted. But there’s no sign of these symptoms. Despite all the challenges, I’m dealing with the altitude surprisingly well. The key is to climb slowly, especially when you will been up there for a longer period of time. This is an important part of planning your route into the Andes or any other high region liekt he Himalayas.

Astonishingly enough, I fared even better last year in Tibet, where I only felt a light pressure in my head and eyeballs. And there was, of course, the exertion: whenever I’d gone a hundred metres with my camera to get a better perspective for a photo, it felt as if I’d run that distance.

Some others in the Tibet group felt much worse and a few of them even had terrible headaches and bouts of vomiting. It probably has something to do with how well you can process preventive medicines, which worked quite well for me. Though the side effect was somewhat annoying: you had to stop and wee every 50 km, which should come as no surprise, as the pills are supposed to release pressure from the body.

5,245 metres, –5 °C: not a problem for the motorbike.

Incidentally, the liquid-cooled GS made short work of the journey: in Tibet I did notice a slight loss in power whenever I applied the gas going uphill, but at 125 hp it doesn’t make a huge difference. And there’s one thing that truly did astonish me: there, high up on the Altiplano in Bolivia, my bike used the least fuel, travelling 100 kilometres on just 4.5 litres.

Note: I used the following preventive meds:
In Tibet/Himalayas: Glaupax 250 mg
In the Andes/Altiplano: Sorojchi Pills (available in Lima)

DEUTSCH:

 

Hoch hinaus: Erfahrungen mit der Höhenkrankheit.

4.000 Meter, 3.000 Meter, dann wieder 4.500 Meter. Die Luft hier oben ist trocken, und kalt. Der Fahrtwind peitscht steinhart in mein Gesicht. Meine Lippen sind aufgerissen und blutig. Und ich bin müde. Schon um 14 Uhr fühle ich mich als sei es Zeit ins Bett zu gehen. Müdigkeit begleitet mich durchgehend während meiner Reise in den peruanischen Bergen und auf der bolivianischen Hochebene. Die Zeit hier oben wird für mich zur Herausforderung.

Sorgen vor der Abreise.

Doch eigentlich geht es mir ganz gut dabei. Vor der Abreise habe ich mir noch große Sorgen gemacht, wie sehr mich das Reisen in der Höhe strapazieren würde. Die bekannten Symptome der Höhenkrankheit reichen von Kopfschmerzen bis hin zu Erbrechen. Und ich bin alles andere als sportlich. So wäre ich durchaus nicht überrascht gewesen wenn mein Körper mit derlei Symptomen reagiert hätte. Doch davon ist nichts zu spüren. Bei aller Herausforderung: Ich fühle mich überraschenderweise höhentauglich. Entscheidend ist dabei, die Höhe langsam und stetig zu erklimmen, gerade wenn man länger dort oben bleibt. Für eine Routenplanung in den Himalaya ein wichtiger Punkt.

Erstaunlicherweise kam ich letztes Jahr in Tibet sogar noch besser damit klar. Dort spürte ich lediglich den leichten Druck im Kopf und in den Augäpfeln. Und natürlich die Anstrengung: Wenn ich mit der Kamera 100 Meter gegangen bin um eine gute Fotoperspektive zu erreichen, fühlte es sich an als sei ich die Strecke gerannt.

Anderen in der Tibet-Gruppe erging es da deutlich schlechter, wir hatten vereinzelt Fälle von starken Kopfschmerzen und Erbrechen. Es hat bestimmt auch damit zu tun wie gut man vorbeugende Medikamente verarbeiten kann. Bei mir funktionierten sie sehr gut. Der Nebeneffekt ist allerdings etwas störend: Man muss beinahe alle 50 km halten um Wasser zu lassen. Kein Wunder, denn die Pillen sollen den Druck aus dem Körper nehmen.

5245 Meter, -5 Grad Celcius: Kein Problem für das Motorrad.

Übrigens: Auch die flüssigkeitsgekühlte GS hat das Spiel locker mitgemacht: Zwar spürte ich in Tibet einen geringen Leistungsverlust sobald ich bergauf den Gashahn aufdrehte, doch bei 125 PS ist das zu vernachlässigen. Und eine Tatsache hat mir tatsächlich vor Staunen die Luft zum Atmen genommen: Dort oben, auf dem Altiplano in Bolivien, hatte ich mit 4,5 Litern auf 100 Kilometern den geringsten Benzinverbrauch.

Folgende Medikamente habe ich zur Prävention genommen:
In Tibet/Himalaya: Glaupax 250 mg
In den Anden/Altiplano: Sorojchi Pills (in Lima verfügbar)

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