Must Ride: The China-Nepal-Friendship Highway.

(by Rolf, in English and German, with photo gallery) Three days. Over 5,000 metres above sea level. And 829 km of pure bliss. The western leg of the G318 (including a detour over the provincial roads S307 and S204) from Lhasa to Kathmandu is one of the best, most diverse motorcycle roads I have ever travelled on.

The landscape:
Now, this is Tibet we are talking about: the roof of the world. The air is so clear that you have a perfect view for miles around. This makes the sprase landscape all the more fascinating. Mostly there are no trees or bushes here due to the altitude. The white, snowy peaks of the Himalayas tower more than 8,000 metres over the vast, sandy-yellow plateaus. The numerous mountain lakes, many of which are Buddhist places of pilgrimage, shine resplendent in pure turquoise. Up here, it is so breathtakingly beautiful that I forget how thin the air is.

A quick note about the weather: the conditions in Tibet can change very quickly. Sometimes there might be a snowstorm waiting for you around the next bend.

The surface:
Most road surfaces consist of excellent asphalt, inviting you to accelerate to almost unreasonable speeds. This comes as no surprise as the Chinese are masters of road building. There are occasionally gravel roads due to construction works, which stretch on for kilometres – a welcome change.

The bends:
The G318 is a racetrack. Of course, over its 829 kilometres there are also straight stretches of roads, which connect the mountain ranges. But most of the road is so winding and fun that I sometimes break away from the group to speed up. This road has it all: passes over 5,200 metres high. Narrow bends and very fast, long curves snaking along the lakefronts and around the ridges of the mountains – the latter are by far the most common, which I am very happy about.

The highlight:
The last leg before the town of Zhangmu, near the border between Tibet and Nepal. It was our last day in Tibet, which offered us almost indescribable variety: the unforgettable views of the Himalayan peaks and the exciting descent from the dry highlands to the wet jungle with its rice terraces. There, the road hugs the extremely steep slopes of the densely vegetated mountains. Motorcycling on the edge. 3,500 metres of altitude travelled in 24 hours. Two completely different climatic zones. Wow!

The overall impression:
Must ride! This road is a serious candidate for my favourite stage on this journey around the world. Of course it isn’t merely a day trip because of the distance from home and the Chinese restrictions. But this journey has been worth it for this road alone.

DEUTSCH:

Must Ride:
Der China-Nepal-Friendship Highway

(Rolf) Drei Tage. 5.000 Meter über dem Meeresspiegel. Und 829 km pure Glückseligkeit. Der westliche Abschnitt der G318 von Lhasa nach Kathmandu (mit dem Umweg über die Regionalstraßen S307 und S204) ist eine der besten und abwechslungsreichsten Motorradstraßen die ich je befahren habe.

Die Landschaft:
Nun, wir reden über Tibet. Das Dach der Welt. Die Luft ist so klar dass man kilometerweit perfekte Sicht hat – das macht die karge Landschaft umso faszinierender. Es gibt hier aufgrund der Höhe keine Bäume und Sträucher. Die schneeweißen und über 8.000 Meter hohen Gipfel des Himalaya ragen aus den weiten, sandgelben Hochebenen hervor. Die zahlreichen Bergseen, oft buddhistische Wallfahrtsorte, erstrahlen in reinem Türkis. Hier oben ist es so atemberaubend schön dass ich vergesse wie dünn die Luft ist.

Ein kleiner Hinweis noch zum Wetter: In Tibet wechseln die Bedingungen sehr schnell. So kann es schon mal passieren dass hinter der nächsten schnellen Kurve ein Schneesturm wartet.

Der Belag:
Zumeist sehr guter Asphalt der zum beinahe unvernünftigen Heizen einlädt. Das verwundert nicht, die Chinesen sind Meister des Straßenbaus. Es gibt stellenweise Baustellen mit kilometerlangen Schotterpassagen, eine willkommene Abwechslung.

Die Kurven:
Die G318 ist eine Rennstrecke. Klar, auf den 829 Kilometern gibt es auch kerzengerade Abschnitte welche die Bergketten miteinander verbinden. Aber der große Teil ist so kurvig und macht so dermaßen Spaß, dass ich teilweise die Gruppe verlasse, einfach nur um Gas zu geben und die Fußrasten mit dem Asphalt bekannt zu machen. Diese Straße hat alles: Pässe mit über 5.200 Metern Höhe. Enge Serpentinen und sehr schnelle, weite Kurven an den Bergrücken entlang der Seeufer – letztere sind deutlich in der Mehrheit, was meinem persönlichen Geschmack zu Gute kommt.

Das Highlight:
Der letzte Abschnitt vor der Stadt Zhangmuzhen, kurz vor der tibetisch-nepalesischen Grenze. Es war unser letzter Tag in Tibet, der eine nahezu unbeschreibliche Vielfalt bot: Die unvergessliche Aussicht auf die Gipfel des Himalaya sowie wie die rasante Abfahrt aus dem trockenem Hochland in den feuchten Dschungel mit seinen Reisterrassen. Dort schlängelt sich die Straße an den extrem steilen Hängen der dicht begrünten Berge. Motorradfahren am Rande des Abgrunds. 3500 Höhenmeter in 24 Stunden. Zwei komplett unterschiedliche Klimazonen. Wow! 

Der Gesamteindruck:
Must Ride! Wahrlich eine Straße die sich als Anwärter auf meine Lieblingsstrecke während dieser Weltreise empfiehlt. Sicherlich ist das aufgrund der Entfernung und der chinesischen Restriktionen kein Tagesausflug. Doch alleine für diese Straße hat sich die Reise bereits gelohnt.

Ein Eintrag zu „Must Ride: The China-Nepal-Friendship Highway.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s