Must Ride: The mountains of Kyrgyzstan.

(by Rolf, in English and German, with photo gallery) The rattling never stops. Shortly after crossing the stream in the middle of this abandoned dirt track, the stones become so rough and the rattles so loud that I fear for my engine guard. It would be sensible to drive a little more slowly but our sense of fun has overcome reason. And so we continue to struggle up the steep path into the wonderful loneliness of the mountains of Kyrgyzstan.

Two days before, during our stop in the capital city of Bishkek, we decided not to travel to our next destination, Naryn, on conventional roads, rather on a fairly inaccessible route through the mountains. As always, we used the satellite images in Google Maps to get a rough idea of the area beforehand. We decided upon a 180 km stage through a sparsely populated region, starting in Torkent in the west and ending in Naryn in the east. The barely visible line is only rarely punctuated by small villages.

It is both fascinating and exciting to turn off the tarmac in the middle of nowhere in a foreign country, armed with a tent, fuel, water and pasta, onto an abandoned dirt track. And what we experience in three days in the mountains of this little-known country is quintessential endurance hiking: 90% off-road. Tracks, sand, gravel roads and rough debris, occasionally intersected by spring water flowing down into the valley. Steep, narrow, winding roads. Dry, yellow grass on the vast Song Kul plateau. The mountains drain us both physically and technically, and the off-road training we underwent before our departure pays off.

The landscape is picturesque and the air up here is crystal-clear. In the evenings, as we cook our pasta on the petrol stove, we realise how remote and peaceful it is here. The few people we meet welcome us or selflessly invite us into their yurts (see the blog article ‚The Good Shepherd‘).

It is a small yet wonderful adventure in our great enterprise around the world. The mountains of Kyrgyzstan: definitely a must-ride location!

DEUTSCH:

Must Ride: Die Berge Kirgistans.

(Rolf, mit Photogalerie) Es kracht, immer wieder. Kurz nach der Überquerung des Bachlaufs mitten auf diesem verlassenen Feldweg werden die Schottersteine so grob dass ich Angst um meinen Motorschutz habe, so laut scheppert es. Es wäre wohl besser etwas langsamer zu fahren, doch die Sucht nach Spaß siegt über die Vernunft. Und so kämpfen wir uns weiter den steilen Pfad hinauf. Weiter hinein, in die wunderschöne Einsamkeit der kirgisischen Berge.

Zwei Tage zuvor, bei unserem Aufenthalt in der Hauptstadt Bishkek, fällen wir die Entscheidung nicht die gewöhnlichen Straßen zu unserem nächsten Ziel Naryn zu nehmen, sondern einen wenig erschlossenen Umweg über die Berge zu nehmen. Wie immer nehmen wir die Satellitenbilder von Google Maps zur Hilfe, um die Gegend vorab grob beurteilen zu können. Wir entscheiden uns für einem ca. 180 km langen Abschnitt durch kaum besiedeltes Gebiet, beginnend in Torkent bis nach Naryn, von West nach Ost. Nur kleine Dörfer unterbrechen ab und an die kaum sichtbare Linie.

Es ist faszinierend und spannend zu gleich, in einem fremden Land mitten im Nirgendwo den Asphalt zu verlassen, ausgerüstet mit Zelt, Benzin, Wasser und Nudeln, um auf einen verlassenen Feldweg abzubiegen. Und was wir die drei Tage im Gebirge dieses versteckten Landes erleben, ist Enduro-Wandern in seiner reinsten Form: 90 % Offroad. Feldwege, Sand, Schotterpisten, grobes Geröll, ab und an unterbrochen durch Quellwasser das seinen Weg ins Tal sucht. Steile, enge Serpentinen. Trockenes, gelbes Gras auf der weiten Hochebene des Song-Kul. Technisch und körperlich verlangt uns das Gebirge alles ab, unsere Offraod-Trainings vor der Abreise machen sich bezahlt.

Die Landschaft ist malerisch, und die Luft hier oben ist kristallklar. Abends, wenn wir unsere Pasta über dem Benzinkocher zubereiten, werden wir uns bewusst darüber wie einsam und ruhig es hier ist. Die wenigen Menschen, denen wir begegnen, freuen sich über unseren Besuch oder nehmen uns selbstlos in ihrer Jurte auf („Der gute Hirte“ – Blogpost hier lesen).

Es ist ein kleines, aber herausragendes Abenteuer im großen Projekt Weltreise. Die Berge Kirgistans: Definitiv ein Must-Ride!

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