While traveling: The most-welcome memory.

(by Rolf, in English and German) Travel burn-out. That was the term my father used during one of our many discussions to describe what I might expect in the current stage of my trip around the world – a time when my excitement about the scale of this project would begin to wane a little, allowing my thoughts to turn towards home. These are thoughts I had next to no time for in the weeks and months before I set off given the intensity of my travel preparations.

Thankfully I don’t have burn-out. But this trip is a purifying process: every kilometre I clock up on my motorcycle these days is like shaking a sieve in my mind, sorting out my memories. Things that are less pleasant or unimportant are filtered out: tedious meetings, stress and those dreadful Monday mornings we all hate. What remains are the things that are important to me personally and that I miss. The people who have always been around me: my colleagues, my friends, my family. My girlfriend.

In these moments I realize that I have already found something very precious at this early stage of my trip, even though I wasn’t even looking for it: greater appreciation for life at home. That might be easy to say, but it was blocked out all too often in my former day-to-day life. It’s a good feeling to notice this awareness has been growing little by little.

After all, you can also find happiness at home, not only in distant places. And I’m grateful that, in addition to all my wonderful experiences on this trip, I’m being kept company by another very valuable and welcome memory as I travel: the memory of home.

DEUTSCH:

Die willkommene Erinnerung.

(Rolf) Reisekoller. Das war die Bezeichnung meines Vaters bei einem unserer vielen Gespräche für das, was mich in der aktuellen Phase meiner Weltreise erwarten würde. Wenn ein paar Wochen nach dem Start die eigene Aufregung um die Größe dieses Projekts etwas abebbt und Freiraum schafft für Gedanken an daheim. Gedanken, die angesichts der intensiven Reisevorbereitungen bereits Monate und Wochen vor meiner Abfahrt kaum Platz hatten.

Einen Koller habe ich dabei zum Glück nicht. Aber es ist ein reinigender Prozess: Jeder Kilometer, den ich diese Tage auf meinem Motorrad zurücklege rüttelt dabei wie an einem Sieb, welches meine Erinnerungen sortiert. Weniger Gutes und Unwichtiges wie Nerv tötende Meetings, Stress und die allseits verhassten Montage fallen durchs Raster. Übrig bleiben die Dinge, die mir persönlich wichtig sind und die ich vermisse: Menschen, von denen ich immer umgeben war. Meine Kollegen, meine Freunde, meine Familie. Meine Freundin.

Mir wird dann bewusst, dass ich bereits zum jetzigen Zeitpunkt etwas sehr Kostbares auf dieser Reise gefunden habe, obwohl ich nicht einmal auf der Suche danach war: Mein Zuhause mehr wertzuschätzen. Das ist einfach dahin gesagt, wurde aber durch meinen ehemaligen Alltag nur allzu oft verdrängt. Es ist ein schönes Gefühl dass sich dieses Bewusstsein nach und nach vertieft.

Das Glück liegt eben nicht nur in der Ferne, sondern auch daheim. Und ich bin dankbar dafür, dass mich zusätzlich zu meinen vielen wundervollen Erfahrungen auf dieser Reise eine weitere, sehr wertvolle und willkommene Erinnerung auf dieser Fahrt begleitet: Die an mein Zuhause.

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