THE PEOPLE OF IRAN: The crazy ones

(Joe) What’s the first thing that comes to mind when you think about Iranians? Evil and dangerous people who hate the West? After being there for over almost 2 weeks I didn’t quite get this impression. Well, the least I can say they are totally crazy. Here is why:

Iranians love to invite total strangers. They will buy you drinks like tea or soda (no alcohol in Iran unfortunately) or hand you small snacks on the road. They even greet you, drive away and come back with fruits for you. But it gets even stranger, they will pay for your dinner after you have not talked one word with them, but only sat next to them. Every day you get invited to their homes to have lunch or even sleep there. Sometimes they even invite you from their cars while waiting in front of a red traffic light.

All this happened to us. Actually, very rarely do you meet Iranians who are not utterly excited that you have happened to cross their path. And all this in exchange for what? Hard to say, because they refuse anything in return. Completely insane.

Honestly, I have rarely met people who express so much hospitality and friendliness towards foreigners. Amongst themselves they seem outgoing and vivid. In the evening, when the heat is less oppressive, the sidewalks, which feature a never ending variety of small shops, are crowded with people. The streets flooded with cars and small motorcycles, long after rush hour should be over. In the city parks hardly any place available as all available spots are filled with people sitting on blankets. It seems nobody ever stays at home just to relax in front of the TV.

When one takes a closer look at their current situation: Most people are living in poverty, even though the country has massive amounts of oil and natural gas. Their home is a country which is isolated by the Western countries causing an inflation of 40% per year. With a religious leadership which since the revolution has not kept its promises and has disappointed so many that only about 20% of the population goes to the mosque on a regular basis. One must think these people should bitter and angry, but to our amazement we have learned they are just the opposite.

So there is just one explanation: These people are just crazy.

DEUTSCH:

Die Menschen des Irans: Die Verrückten

(Joe) Was fällt einem als Erstes über die Menschen im Iran ein? Vielleicht, daß sie bösartig und gefährlich sind und den Westen hassen? Nach fast 2 Wochen Aufenthalt im Iran kann ich das nicht wirklich bestätigen. Allerdings kann ich eines zu ihnen sagen: Die Iraner sind total verrückt. Hier eine Erklärung.

Die Iraner laden nur zu gerne komplett unbekannte Menschen ein. Sie kaufen einem Getränke wie Tee oder Softdrinks (leider gibt es keinen Alkohol im Iran) oder geben dir kleine Snacks auf der Straße. Es kommt sogar vor, daß man begrüßt wird, der Iraner dann wegfährt, um kurze Zeit später wieder zu erscheinen und diesmal Obst als Geschenk mitbringt. Aber es wird noch merkwürdiger. Manche bezahlen einem das Abendessen, obwohl man kein Wort mit ihnen geredet hat, sondern nur am Tisch neben ihnen saß. Jeden Tag wird man von Ihnen nach Hause eingeladen, um dort zu essen oder sogar dort zu übernachten. Und diese Einladungen erfolgen manchmal auch aus dem Auto heraus, wenn man an der roten Ampel steht.

Von all dem waren wir Zeuge. In der Tat trifft man nur selten Iraner, die nicht den Eindruck machen, daß sie überglücklich sind deinen Weg gekreuzt zu haben. All das mit welchem Hintergedanken? Diese Frage ist schwierig zu beantworten, da sie es ablehnen auch nur irgendetwas dafür zu nehmen. Komplett verrückt.

Ehrlich gesagt, habe ich sehr selten Menschen getroffen, die so viel Gastfreundschaft und Freundlichkeit gegenüber Fremden zur Schau tragen. Unter ihres gleichen wirken sie aufgeschlossen und lebensfroh. Abends, wenn die Hitze nicht mehr ganz so erdrückend ist, füllen sich die Gehsteige, an denen sich die unterschiedlichsten kleinen Geschäfte aneinander reihen. Die Strassen sind mit Autos und kleinen Motorrädern überflutet, noch lange nachdem der Berufsverkehr vorbei sein sollte. In den Parkanlagen findet man kaum einen freien Platz, weil überall Menschen auf ausgebreiteten Decken sitzen. Es scheint, daß niemand mal auf die Idee kommt, den Abend vor der Glotze zu entspannen.

Wenn man die Situation der Iraner näher betrachtet, zeigt sich jedoch ein düsteres Bild: Die meisten Menschen leben in Armut, obwohl das Land riesige Mengen an Erdöl und -gas besitzt. Ihre Heimat ist ein Land, welches vom Westen isoliert ist, was zu einer jährlichen Inflationsrate von 40% im Jahr führt. Mit einer religiösen Führungsriege, die seit der Revolution ihre Versprechen nicht eingehalten hat und so zu den Unmut in der Bevölkerung in dem Maße gesteigert hat, daß mittlerweile nur noch ca. 20% regelmäßig die Moschee besuchen. Man möchte denken, daß diese Menschen verbittert und verärgert sind. Aber zu unserer Verwunderung und Freude ist dies nicht so und das genaue Gegenteil ist der Fall.

Es gibt also nur eine gute Erklärung hierfür: Die Iraner müssen verrückt sein 😉

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