Must-ride: Dracula’s home track.

(by Rolf, in English and German, with photo gallery) Motorcycle.com lists it as the third best motorcycling stage. Top Gear, the famous BBC program, calls even the best road in the world.

At the beginning of our world trip, the Trans-Faragas in Transylvania was of course a mandatory and desired program on the way through the Carpathian mountains in the south of Romania. Here is our report for the supposedly most exciting paved kilometers on this planet.

Landscape:

The approach from Sibiu is flat and barren. It goes straight through endless fields. From a distance, you can barely make out the mountains which are obscured by the clouds in front of us. Then it suddenly advances steeply up the switchbacks and memories of the many passes in Austria and South Tyrol come to mind. The further we climp up the slope the more it becomes clear why these mountains are called the Transylvanian Alps: Everything is reminiscent of the original. Here as well an ever increasing amount of riders are looking for the same thing: The perfect road. The only exception is straying cows on the road, in search for their meadow.

Condition:

Early in the morning we chatted with some motorcyclists from the Black Forest in Germany, who had already driven over the pass. „Yes, very good,“ but the asphalt is in bad condition. Of course, this is certainly not the smooth, clean, central European standard. But it is not that bad. The suspension makes the patches, cracks and potholes barely noticeable. And let’s all worries concerning the tarmac dissolve.

Curves:

The exciting part of the Trans-Faragas is the wide range of speeds: It invites you to swerve rapidly through consecutive curves as well as break sharply in front of tight hairpin bends only to accelerate unrestrained thereafter. It’s all here, in constant change, for everyone and for every motorcycle to enjoy. Top Gear has described that fact in a perfect way: This road knits together all the best curves from all the best racetracks oft he world. And that’s a lot of fun!

The highlight:

This may well be related with my personal taste: I’d rather be gliding along drawn-out curves at speeds of 80-140 km/h than seeking my happiness in the narrow apex of hairpin bends. Therefore, in my opinion, the exit of the Trans-Faragas to the south is much more spectacular than the mountain pass between the high peaks: an endless, sometimes wide, sometimes narrow sinus curve, next to the river, right and left steeply sloping forest and rocks. Only me, the boxer engine and plenty of torque. At that moment I have left everything else behind.

Overall impression:

Absolutely, yes: The Trans-Faragas is a wonderful road and definitely a must-ride. But the best road in the world? It would be too early to attribute this title at the beginning of a world tour. But Dracula’s home track leaves me yearning for more. Or in other words (apologies for the metaphor): I have tasted blood.

DEUTSCH:

Must Ride: Draculas Hausstrecke.

(Rolf) Motorcycle.com listet sie als drittbeste Motorradetappe. Top Gear, die ehrwürdige Sendung der BBC, nennt sie gar die beste Straße der Welt.

Die Trans-Faragas in Transsilvanien war zu Beginn unserer Weltreise selbstredend ein Pflicht- und Wunschprogramm auf dem Weg durch die Karpaten in den Süden Rumäniens. Hier ist unser Bericht für die vermeintlich aufregendsten asphaltierten Kilometer auf diesem Planeten.

Die Landschaft:

Der Anfahrt von Sibiu aus ist flach und karg. Es geht geradeaus über endlose Felder. Von weitem sieht man kaum die Berge die sich vor einem in den Wolken verstecken. Dann geht es plötzlich steil die Serpentinen rauf, Erinnerungen an die vielen Pässe in Österreich und Südtirol kommen auf. Je weiter wir den Berg hochpreschen umso mehr wird klar warum dieses Gebirge die transsilvanischen Alpen genannt werden: Alles ähnelt stark dem Original. Ebenso die immer häufiger werdenden Motorradfahrer, die das Gleiche suchen: Die perfekte Straße. Einzig neu sind die Kühe auf der Straße, sie suchen nur ihre Weide.

Der Belag:

Am frühen Morgen unterhielten wir uns noch mit Motorradfahrern aus dem Schwarzwald, die den Pass bereits gefahren waren. „Ja, ganz gut,“ aber der Asphalt sei schlecht. Freilich, das ist sicherlich nicht der glatte, saubere, mitteleuropäische Flüsterasphalt-Standard. Doch so schlimm ist es auch wieder nicht. Das Fahrwerk steckt die Flicken, Risse und Schlaglöcher gut weg. Und lässt mich alle Sorgen um den Belag vergessen.

Die Kurven:

Das spannende an der Trans-Faragas ist die große Bandbreite an Geschwindigkeiten: Sie lädt ein zum schnellen Wedeln genauso wie zum scharfen Abbremsen vor engen Spitzkehren und zum hemmungslosen Beschleunigen danach. Hier ist alles dabei, im ständigen Wechsel, für jeden und für jedes Motorrad. Diesen Punkt hat Top Gear sehr treffend beschrieben: Der Pass scheint die besten Kurven aller bedeutenden Rennstrecken aneinander zu knüpfen. Und das macht richtig Spaß!

Das Highlight:

Das mag durchaus mit meinem persönlichen Geschmack zusammenhängen: Ich gleite lieber irgendwo zwischen 80-140 km/h langgezogene Kurven entlang, als mein Glücksgefühl im engen Scheitelpunkt von Spitzkehren zu suchen. Und für mich ist die Abfahrt der Trans-Faragas gen Süden viel spektakulärer als die Passstraße zwischen den hohen Gipfeln: Eine endlos lange, mal weite, mal enge Sinuskurve, daneben das Flussbett, rechts und links steil abfallender Wald und Felsen. Nur ich, der Boxer und jede Menge Drehmoment. Alles Andere habe ich in diesem Moment hinter mir gelassen.

Der Gesamteindruck:

Ja, absolut: Die Trans-Faragas ist eine wunderbare Straße und definitiv ein Must-Ride. Aber die beste Straße der Welt? Es wäre verfrüht zu Beginn einer Weltreise diesen Titel zu vergeben. Doch Draculas Hausstrecke hat Lust auf mehr gemacht. Oder anders gesagt (sorry für die Metapher): Ich habe Blut geleckt.

 

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