Wild Wild West.

Jede Etappe dieses Roadtrips scheint immer ein ganz besonderes, unerwartetes Highlight für uns bereitzuhalten. Unsere Reise heute führte uns westlich des California Valley zurück in den Norden, nach dem wir die vergangene Woche komplett im heißen Süden verbracht hatten. Und während wir durch die goldenen Felder und einer Ranch nach der anderen vorbeifuhren, fühlten wir uns immer mehr in den wilden Westen zurückversetzt.

Auf einmal ging es nicht mehr weiter, und wir wurden Zuschauer eines beeindruckenden Spektakels: Ca. 40 Cowboys und Cowgirls auf Pferden führten mit der Hilfe von ca. 20 Hunden eine riesige Herde an Rindern über die Landstraße zu einer Ranch. Der Zug dürfte an die 200 Meter lang gewesen sein und hinterließ jede Menge aufgewirbelten Staub.

An diesem Verfahren scheint sich im Vergleich zu den Zeiten im wilden Westen nichts verändert zu haben. Kein modernes Gerät oder sonstiger Schnickschnack. Auch dann nicht, als ein Kalb ausgerissen war und von vier Cowboys wieder eingefangen werden musste. Dabei schreien sie ständig irgendwelche unverständlichen Ausrufe und klatschen, um das Tier zurück zur Herde zu treiben. Bis auf uns und unsere zwei Cruiser mittendrin hätte sich die Szene auch im 19. Jahrhundert abspielen können.

Das war die neunte von zehn Etappen, und sie führte uns von San Luis Obispo nach Gilroy. Morgen geht es nach Hause, und der Gedanke missfällt mir. Sehr sogar.

Cowboys

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