Hair-dryer. In the face.

Fahrtwind ist eigentlich eine willkommene Erfrischung beim Motorradfahren. Heute war das anders: Im Gegensatz zur Fahrt nach Las Vegas, bei der uns das Wetter wohl gesonnen war und uns mit Temperaturen unter 30 Grad Celsius die normalen Wetterbedingungen einer Wüste vergessen ließ, fühlte sich die Etappe von Las Vegas nach Barstow an, als würde einem ein auf voller Leistung laufender Föhn permanent ins Gesicht blasen.

Vermutlich mag der Kater, den Las Vegas nach unserem zweitägigen Aufenthalt bei uns hinterlassen hat, auch seinen Teil dazu beigetragen haben dass diese Strecke zu einer kleinen Herausforderung wurde. Denn auf der relativ kurz geplanten Etappe wurden die ohnehin schon langen und geraden Straßen der Mojave Wüste immer länger. Highway soweit man sehen kann. Als würde man auf einem Laufband aus Teer fahren. Und dazu diese nahezu unerträgliche Hitze, die auch nicht weichen wollte als die Sonne unterging.

Immerhin haben wir in jede Menge Farbe bekommen. Und morgen geht’s raus aus der Wüste. Es wird wieder Zeit für erfrischenden Fahrtwind.

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