Ein kleines Klagelied.

Es ist nicht so dass ich diesen Roadtrip nicht genieße. Im Gegenteil, er übertrifft alle Erwartungen. Die Strecken sind wunderbar, Barcelona ist jede Reise wert, das Wetter ist bis auf wenige Ausnahmen immer trocken, und das Biken sowie das Erkunden der kleinen Zwischenstationen macht Spaß. Diese Reise ist eine echte Ablenkung.

Es ist auch nicht so, dass ich nicht wusste was mich erwartet. Aber dieser Blog wäre nicht vollständig, wenn ich die folgenden Zeilen ausließe:

Von Zeit zu Zeit bin ich müde.

Ich bin seit elf Tagen unterwegs, und von Erholung kann keine Rede sein. Zwar war der Kopf schon am ersten Tag komplett frei vom Alltag, aber natürlich ist die ganze Geschichte anstrengend. Beim Fahren bin ich 100%ig konzentriert, und der heftige Wind der letzten beiden Etappen hat ordentlich Arbeit gekostet. Mein Kopf, meine Schultern und Arme fangen langsam an nachzulassen.

Dieses Gefühl erwischt mich von Zeit zu Zeit. Und es erinnert mich jedes Mal daran dass ich mich nicht in einem Pauschal-Urlaub am Strand befinde. Das ist der große Vorteil eines solchen Trips, aber auch der Nachteil.

Dennoch ist es immer wieder ein wunderbares Gefühl, aufs Motorrad zu steigen und die nächste Etappe anzugehen. Ich freue mich auf daheim, aber auch auch den Weg dorthin.

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